Das Appenzeller Barthuhn
 

Allgemeine Infos und Rassestandard:

 

Ich züchte nach den Rassestandards und gehe mit meinen Tieren auch auf Ausstellungen.

Nur gesunde, vitale Tiere die den Standards entsprechen gehen in die Zucht. 

Küken werden gegen die gängigsten Hühnerkrankheiten geimpft 

alle Hühner regelmäßig entwurmt

und wenn nötig tierärztlich versorgt.

Alle bekommen hochwertiges Futter passend zum jeweiligen Lebensabschnitt 

und haben genügend Freilauf auf Grünflächen.

Mit etwas Zuwendung werden Appenzeller Barthühner schnell zutraulich.

Sie sind lebhaft aber nicht hektisch und bleiben normalerweise im eingezäunten Bereich.

Hähne sind freundlich und nicht aggressiv zum Menschen

Meine Tiere leben in ganzjähriger Freilandhaltung mit vielen Unterschlupfmöglichkeiten und einem Schlafstall.



Natürlich kommt es immer mal vor, daß Tiere kleine optische Fehler aufweisen, oder bei Spalterbigkeit ,Tiere fallen die ich nicht zur Weiterzucht verwende. Diese gebe ich gerne an Liebhaber dieser seltenen Rasse ab.

Auch Zuchttiere sind hin und wieder abzugeben. 

Ich möchte darauf hinweisen, daß ich eine private Hobby Züchterin in Österreich bin und diese Seite in meiner Freizeit neben Arbeit, Familie, Haushalt und Versorgung meiner Tiere zu Informationszwecken betreibe. Ich kann keine Kontaktadressen anderer Züchter besonders im Ausland weitergeben oder Kontakte vermitteln. Solche Anfragen werden auch nicht beantwortet.


Das Appenzeller BARTHUHN wurde Mitte des 19. Jahrhunderts im Appenzellerland in der Schweiz aus verschiedenen Landhuhnrassen gezüchtet. 

Es ist ein schlankes, temperamentvolles Huhn das vor allem durch den kräftigen Kinn und Backenbart auffällt.

Durch den Rosenkamm und den Bart ist es sehr gut gegen Kälte geschützt.


Die Hennen legen ca. 155 hell-cremefarbig/weißschalige Eier im Jahr.

Bruteimindestgewicht: 55g

Ein Bruttrieb ist kaum vorhanden.

Gewicht: Hahn 2.0 und 2.3 kg

Hennen  1.6 bis 1.8 kg

anerkannte Farbschläge: rebhuhnfarbig, blaugesäumt und schwarz.

 


Laut Rassestandard sollte das Appenzeller Barthuhn folgende Merkmale besitzen:

Der Rumpf soll fast Rechteckig geformt und mittellang sein. 

Am Kopf ist ein ungeteilter Kinn und Backenbart sowie ein roter Rosenkamm mit ausgeprägten Perlen und einem gerade auslaufenden Dorn Erkennungsmerkmal. Wobei die Kehllappen 

klein , Ohrscheiben weiß und vom Bart fast verdeckt sein sollten.

Der dunkle Schnabel und die bläulich- schwarzen Läufe  haben alle Farbschläge gemeinsam. 

Der Hals ist mittellang und leicht gebogen, die Brust breit und gewölbt, der Rücken mittellang, leicht abfallend. Die Flügel sind mäßig angezogen, der Schwanz gut angezogen, breit angesetzt, fächernd getragen und mit guter Besichelung.

Beim schwarzen Farbschlag ist vor allem der Grünglanz im schwarzen Gefieder wichtig. Mattes Gefieder und violetter Glanz sowie Schilf sind grobe Fehler. 

 

Der blau-gesäumte Farbschlag sollte  in einem schönen Taubenblau als Grundfarbe mit schwarzer Säumung jeder einzelnen Feder erscheinen. Der Hahn ist dunkler als die Henne.                                      

Wobei es durch die Spalterbigkeit der blauen Farbe eine besondere Herausforderung darstellt, diesen Farbschlag zu züchten. 



Beim rebhuhnfarbigen Farbschlag ist der Kopf und Rumpf dunkelgoldfarbig beim Rumpf mit schwarzem Schaftstrich, der den Saum nicht durchbrechen darf, Schulterdecken, Rücken und Sattelgefieder sind rotgoldfarbig, möglichst mit Schaftstrich;     

 HAHN: Binden schwarzgrün glänzend; Handschwingen schwarz mit schmalem braunem Außensaum; Armschwingen mit schwarzer Innen- und brauner Außenfahne, das Dreieck bildend; Bart, Brust, Schenkel und Schwanz rein schwarz.

HENNE: Kopf dunkelgoldfarbig; Halsbehang dunkelgoldfarbig mit schwarzem Schaftstrich, der den Saum nicht durchbrechen darf; Rücken, Schultern und Flügeldecken graubraun mit möglichst gleichmäßiger schwarzer Rieselung und hellem Federkiel; Bart braun; Brust lachsrot, zum Bauch grauer werdend; Schwingen und Schwanz schwarzbraun.


In Österreich ist das Appenzeller Barthuhn kaum bekannt und wird

häufig mit der sehr viel lebhafteren und schlankeren Appenzeller 

Spitzhaube verwechselt!