Das Appenzeller Barthuhn
 

Allgemeine Infos und Rassestandard:

 

Ich züchte nach den Rassestandards und gehe mit meinen Tieren auf Ausstellungen.

Nur gesunde, vitale Tiere die den Standards entsprechen gehen in die Zucht. 

Natürlich kommt es immer mal vor, daß Tiere kleine optische Fehler aufweisen, oder bei Spalterbigkeit ,Tiere heraus kommen die ich nicht zur Weiterzucht verwende. Diese gebe ich gerne an Liebhaber dieser seltenen Rasse ab.

Auch Zuchttiere sind hin und wieder abzugeben, Anfragen bitte per email:

info@appenzeller-barthuhn.com


Das Appenzeller BARTHUHN wurde Mitte des 19. Jahrhunderts im Appenzellerland in der Schweiz aus verschiedenen Landhuhnrassen gezüchtet. 

Es ist ein schlankes, temperamentvolles Huhn das vor allem durch den kräftigen Kinn und Backenbart auffällt.

Durch den Rosenkamm und den Bart ist es sehr gut gegen Kälte geschützt.


Die Hennen legen ca. 155 hell-cremefarbig/weißschalige Eier im Jahr.

Bruteimindestgewicht: 55g

Ein Bruttrieb ist kaum vorhanden.

Gewicht: Hahn 2.0 und 2.3 kg

Hennen  1.6 bis 1.8 kg

anerkannte Farbschläge: rebhuhnfarbig, blaugesäumt und schwarz.

 


Laut Rassestandard sollte das Appenzeller Barthuhn folgende Merkmale besitzen:

Der Rumpf soll fast Rechteckig geformt und mittellang sein. 

Am Kopf ist ein ungeteilter Kinn und Backenbart sowie ein roter Rosenkamm mit ausgeprägten Perlen und einem gerade auslaufenden Dorn Erkennungsmerkmal. Wobei die Kehllappen 

klein , Ohrscheiben weiß und vom Bart fast verdeckt sein sollten.

Der dunkle Schnabel und die bläulich- schwarzen Läufe  haben alle Farbschläge gemeinsam. 

Der Hals ist mittellang und leicht gebogen, die Brust breit und gewölbt, der Rücken mittellang, leicht abfallend. Die Flügel sind mäßig angezogen, der Schwanz gut angezogen, breit angesetzt, fächernd getragen und mit guter Besichelung.

Beim schwarzen Farbschlag ist vor allem der Grünglanz im schwarzen Gefieder wichtig. Mattes Gefieder und violetter Glanz sowie Schilf sind grobe Fehler. 

 

Der blaue Farbschlag sollte  in einem schönen Taubenblau als Grundfarbe mit schwarzer Säumung jeder einzelnen Feder erscheinen. Der Hahn ist dunkler als die Henne.                                      

Wobei es durch die Spalterbigkeit der blauen Farbe eine besondere Herausforderung darstellt, diesen Farbschlag zu züchten. 

In der F1 Generation ergibt sich aus 

blau x blau = 50% blau, 25% schwarz, 25% splash

Beim rebhuhnfarbigen Farbschlag ist der Kopf und Rumpf dunkelgoldfarbig beim Rumpf mit schwarzem Schaftstrich, der den Saum nicht durchbrechen darf, Schulterdecken, Rücken und Sattelgefieder sind rotgoldfarbig, möglichst mit Schaftstrich;     

 HAHN: Binden schwarzgrün glänzend; Handschwingen schwarz mit schmalem braunem Außensaum; Armschwingen mit schwarzer Innen- und brauner Außenfahne, das Dreieck bildend; Bart, Brust, Schenkel und Schwanz rein schwarz.

HENNE: Kopf dunkelgoldfarbig; Halsbehang dunkelgoldfarbig mit schwarzem Schaftstrich, der den Saum nicht durchbrechen darf; Rücken, Schultern und Flügeldecken graubraun mit möglichst gleichmäßiger schwarzer Rieselung und hellem Federkiel; Bart braun; Brust lachsrot, zum Bauch grauer werdend; Schwingen und Schwanz schwarzbraun.


In Österreich ist das Appenzeller Barthuhn kaum bekannt und wird

häufig mit der sehr viel lebhafteren und schlankeren Appenzeller 

Spitzhaube verwechselt!

Mit etwas Zuwendung werden meine Barthühner zutraulich. Sie sind lebhaft aber nicht hektisch und bleiben im eingezäunten Bereich.

Hähne sind freundlich und nicht aggressiv zum Menschen

wenn genug Platz vorhanden ist, sind auch mehrere Hähne zusammen gehalten kein Problem

Meine Tiere leben in ganzjähriger Freilandhaltung mit vielen Unterschlupfmöglichkeiten und einem Schlafstall. Sie sind robust und gesund.